06. März 2020

Bergfest für den „Neustart“ des Gesundheitswesens

Bergfest für den „Neustart“ des Gesundheitswesens
© Robert Bosch Stiftung.

Das Gesundheitswesen muss die gesellschaftlichen Megatrends zukünftig besser antizipieren und mit Reformen auf diese Veränderungen reagieren – so lautet eines der festgehaltenen Ergebnisse eines vorangegangenen Think Labs (Grafik) der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Projekts  „Neustart! Reformwerkstatt für unser Gesundheitswesen“. In der vierten von insgesamt sieben Veranstaltung am 5. und 6. März 2020 in Berlin versammelten sich die Expert*innen aus Wissenschaft um Praxis, um Vorschläge für die Zukunft der Leistungserbringung zu entwickeln.

Das Bureau für Zeitgeschehen (BfZ) ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Konzeption und Moderation der Think Labs. Mit methodischer Expertise und kreativen Instrumenten erarbeiten die Fachleute ein kohärentes Gesamtkonzepts für die zukünftige Organisation der Leistungserbringung. Mit Hilfe der „Persona-Technik“ simulierten die Arbeitsgruppen drei individuelle Gesundheitssituationen und wie diesen im Jahr 2030 idealerweise begegnet werden sollte. Dabei berücksichtigten die Expert*innen die massiven Herausforderungen, die der demographische Wandel, Fachkräftemangel, Digitalisierung und das Stadt-Land-Gefälle an ein zukunftsrobustes Gesundheitswesen stellen. Die in der Simulation aufkommenden Fragen werden im nächsten Bürgerdialog der Stiftung – als weiteren Strang des Projekts „Neustart“ – diskutiert, denn: „So wichtig die Vorschläge der Experten sind, sie sollten eine Antwort auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger sein“, betonte Dr. Bernadette Klapper, Bereichsleiterin Gesundheit der Robert Bosch Stiftung.

Im fünften Think Lab, das voraussichtlich Mitte des Jahres stattfindet, werden ausgewählte Expert*innen die Finanzierung der Leistungserbringung in den Blick nehmen und explizit der Frage von Prioritäten in der Leistungserbringung nachgehen.

Die Robert Bosch Stiftung hat die Ergebnisse des vierten Think Labs in ihrem Newsletter Zusammengefasst.

Beitragsbild: Robert Bosch Stiftung.