21. März 2018

Europäische Sicherheit im neuen Gewand

Europäische Sicherheit im neuen Gewand
© Dikobrazik, Hobopocc/ DGAP, CC BY-SA 3.0.

Die russische Annexion der Krim und die Destabilisierung der Ukraine brachten Krieg und gewaltsame Grenzverschiebungen zurück auf den europäischen Kontinent. Damit zerfiel das System der europäischen Sicherheit – und mit ihm grundlegende Annahmen über die Beziehungen zwischen Russland, Europa und den USA.

Um einen gemeinsamen US-europäischen Ansatz zur Bewältigung der Krise zu entwickeln, beauftragte die Transatlantische Strategiegruppe das Bureau für Zeitgeschehen mit der Durchführung von zwei Szenario-Workshops in Warschau und Berlin (12. und 13. Februar 2018 sowie 21. März 2018). Die Transatlantische Strategiegruppe umfasst ein Netzwerk aus Expert*innen für Außen- und Sicherheitspolitik, initiiert vom Center for Transatlantic Relations (CTR), der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Beziehungen (DGAP) und der Robert Bosch Stiftung.

In den Workshops erarbeiteten die zwanzig internationalen Expert*innen mögliche Rohszenarien für die zukünftigen Beziehungen zwischen Russland, der EU, den USA und den europäischen nicht-EU-Staaten. Im zweiten Workshop in Berlin diskutierten die Teilnehmenden die Rohszenarien eingehend und stellten wichtige Fragen zu Lücken und Überschneidungen, Plausibilität und Wahrscheinlichkeit sowie den Nutzen aktueller regionaler Strategien und Politikpraktiken für die Inhalte der Szenarien.

Die detaillierten Ergebnisse des Szenarioprozesses sind auf der Website der Transatlantischen Strategiegruppe Russia and the West 2028 verfügbar.

Beitragsbild: Dikobrazik, Hobopocc/ DGAP, CC BY-SA 3.0.