30. März 2019

MENA-Multilateralismus : Ein sterbender Schwan?

MENA-Multilateralismus : Ein sterbender Schwan?

Die Aussichten für eine regionale Zusammenarbeit im Bereich Frieden und Sicherheit sind in der MENA-Region mehr als düster. Um eine Bestandsaufnahme zu machen und zukünftige sicherheitsrelevante Trends, Bedrohungen und schwache Veränderungssignale aufzuspüren, wurde das Bureau für Zeitgeschehen von der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) mit der Durchführung einer strategischen Vorausschau beauftragt (28. bis 30. März 2019). Mit Hilfe der methodischen Expertise des Bureaus entwickelten die Mitglieder der so genannten Mediterranean Advisory Group (MAG) Szenarien, die die plausibelste Entwicklung von Frieden und Sicherheit in der MENA-Region im Jahr 2030 darstellen – und zwar aus der Perspektive der acht bedeutendsten Akteure: EU, Iran, Ägypten, Israel, Russland, Saudi-Arabien, Türkei und USA.

Die Mediterranean Advisory Group (MAG) ist ein Netzwerk von Expert*innen und Praktiker*innen aus dem Mittelmeerraum. Das halbjährlich zusammenkommende Netzwerk verfolgt und analysiert die Entwicklungen in der Region im Zusammenhang mit Sicherheit, Außenpolitik und Migration und reicht Empfehlungen an Entscheidungsträger*innen weiter. Die Ergebnisse des Szenario-Workshops wurden in der Mediterranean Dialogue Series veröffentlicht.

Beitragsbild: CC BY-NC 2.0, Gal.