29. November 2020


„More Bang for the Buck“

„More Bang for the Buck“
© Peter Schrank, Source: The Economist.

„Zukünftige Trends und Entwicklungen zu antizipieren, sind eine der Grundvoraussetzung für wirkungsvolle Budgetallokationen“, argumentieren Dr. Oliver Gnad (Bureau für Zeitgeschehen) und Mathew Burrows (Atlantic Council) im aktuellen Journal „Realising European Added Value“ des Europäischen Rechnungshofs und fordern „More bang for the buck“ (November 2020, S.187-191).

Die aktuelle Ausgabe des Journals widmet sich der facettenreichen Debatte um den Mehrwert der Zusammenarbeit im Rahmen der EU (englisch: European Added Value), denn – wie die jüngsten Verhandlungen über den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFF) zeigen – gerät die Vorstellung einer EU als „Lastenteilerin“ vor allem bei Budgetzuteilungen ins Wanken (Mehrwert vs. „Nullsummenspiel“).  In diesem Kontext spielt der Artikel des Bureau für Zeitgeschehen (BfZ) darauf an, dass auch EU-Finanzierungsinstrumente keine starren Blaupausen politischer Entscheidungsfindung sein müssen. Denn eine kluge, zukunftsrobuste und effektive Mittelallokation schafft Europäischen Mehrwert (englisch: European Added Value“). Dafür müssen politische Entscheider*innen jedoch beginnen in Systemen und Interdependenzen zu denken, sprich, sich den Methoden Strategischer Vorausschau bedienen. Der komplette Beitrag steht über den unten angegebenen Link zur Verfügung.

Beitragsbild: Peter Schrank.


European Court of Auditors (2020): Realising European Added Value.