22. Februar 2019

Trend-Scouting für die atlantische Wirtschaftsregion

Trend-Scouting für die atlantische Wirtschaftsregion

Organisiert vom German Marshall Fund of the United States (GMF), dem Policy Center for the New South und der Luso-American Development Foundation (FLAD) fand vom 20. bis 22. Februar 2019 das vierte Treffen der Atlantic Strategy Group statt. In Rabat versammelten sich in diesem Rahmen rund 30 Teilnehmende von allen vier atlantischen Kontinenten – darunter Interessenvertretungen und Expert*innen aus den Bereichen Handel, Technologie und Infrastrukturen –, um Potenziale einer engeren wirtschaftlichen Integration in der gesamten atlantischen Region zu diskutieren.

Im Auftrag des GMF veranstaltete das Bureau für Zeitgeschehen im Vorfeld dieses Treffens einen Szenario-Workshop (26. November 2018, Brüssel), in dem ein ausgewählter Kreis an Expert*innen zukünftige Trends der atlantischen Wirtschaftskooperation auslotete: Wie werden sich die Erosion von good governance, das Ende der traditionellen Parteipolitik, zunehmende Handelskonflikte und extreme Wetterereignisse auf die bestehenden Wirtschaftsbeziehungen auswirken?

Die entwickelten vier Szenarien präsentierte der GMF auf dem halbjährlich stattfindenden Arbeitstreffen der Atlantic Strategic Group in Marokko („The Wider Atlantic Economy – An Integrated Space at Risk?“). Neben den Faktoren, die den wirtschaftlichen Weg der Region in den nächsten sieben Jahren prägen werden, reflektierten die Teilnehmenden – auf der Basis der Szenarien – über Schritte, die bereits heute unternommen werden können, um eine „positive“ Zukunft der atlantischen Kooperation zu fördern.

Beitragsbild: CC BY-ND 2.0, Jeanne Menjoulet.