NECE-Konferenz 2016

Kunde

Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Auftrag

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) lud im November 2016 zur NECE (Networking European Citizenship Education) Konferenz nach Zagreb, Kroatien, ein. In Anbetracht der Migrationskrise diskutierten Vertreter aus Politik, Forschung und Zivilgesellschaft die vielfältigen Auswirkungen von Migration auf inner- und außereuropäischer Ebene.

Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie reagieren wir auf den Wandel und die Unsicherheiten im Kontext von Migration? Wie sieht ein Europa der Zukunft aus, das mit passenden Werkzeugen und Kompetenzen ausgestattet die richtigen Antworten liefert? Und was kann politische Bildung dazu beitragen?

Aufgabe

Politische Bildung im Jahre 2025?

Das Bureau für Zeitgeschehen setzte im Rahmen eines Szenario-Workshops bei der Kernproblematik sozialen Wandels an und katapultierte die Teilnehmenden in ein Europa des Jahres 2030. Leitfrage: Kann sozialer Wandel antizipiert und dadurch Gegenstand langfristiger Planung werden?

Der erste Teil des Workshops fand schon vor der eigentlichen Konferenz statt: In einer Online-Umfrage sollten die Teilnehmenden die wichtigsten Einflussfaktoren für Migration für ihre jeweiligen Herkunftsländer herausarbeiten – sowohl für heute als auch für das Jahr 2030.

Auf dieser Grundlage erarbeiteten die Teilnehmenden vier Szenarien für politische Bildung im Jahre 2030 – je eines für den Mittelmeerraum, die Viségrad-Staaten und das „alte Europa“.