Sachsen2030: Die gesellschaftliche Zukunft gestalten

Kunde

Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e.V. (RAA – Sachsen e.V.)

Auftrag

The project Sachsen2030 explores how society in the future could look like. What perceptions of Saxony do people have? Which innovative ideas exist? Which scenarios can be developed for the next 10 years? The starting point for the project was the increasingly polarized discourse on social and political issues. On the one hand, Saxony stands for right-wing violence and open hatred on the streets. On the other hand, there are many active and creative people who are engaged in human rights and social cohesion, who rethink economic potentials and who are strongly committed to more comprehensive environment and climate policies.Das Projekt Sachsen2030 beschäftigt sich mit der Frage, wie eine Gesellschaft der Zukunft aussehen kann. Welche Wahrnehmungen von Sachsen haben die Menschen? Welche innovativen Ideen bestehen? Welche Szenarien für die kommenden 10 Jahre lassen sich daraus entwickeln? Ausgangspunkt für die Projektentwicklung ist der zunehmend polarisierte Diskurs über gesellschaftliche sowie politische Themen. Sachsen steht einerseits für PEGIDA, rechte Gewalt und offenen Hass auf der Straße. Andererseits gibt es viele aktive und kreative Menschen, die sich für Menschenrechte und den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzten, die wirtschaftliche Potentiale neu denken und sich stark für eine aktivere Umwelt- und Klimapolitik einsetzten.

Aufgabe

The Bureau für Zeitgeschehen (BfZ) accompanies the project closely in terms of concepts and methodology. The study "Wahrnehmungen aus der sächsischen Gesellschaft. Zwischen Zuversicht, Ernüchterung und neuen Perspektiven." (only available in German) - authored by the BfZ - was recently published in June 2019. It forms the prelude to the debate on how people in Saxony want to live in the future. From November 2018 to January 2019, 20 people from different regions and sectors were interviewed about current strengths and weaknesses as well as future opportunities and risks in 15 subjects. The results of the interviews help to better understand the present situation in Saxony and to discuss possible future paths for the region on this basis.Based on the results of this study, an intensive scenario workshop took place in February 2019 in Dresden (Germany). The results of the workshop form the substance of a "newspaper from the future", which illustrates possible scenarios for a Saxony in the year 2030. A primary distribution of the newspaper will take place ahead the elections in Saxony on 01 September, 2019.Das Bureau für Zeitgeschehen (BfZ) begleitet das Projekt konzeptionell und methodisch sehr eng. Den Auftakt zur Debatte, wie die Menschen in Sachsen zukünftig leben wollen, bildet die im Juni 2019 veröffentlichte und vom BfZ verfasste Studie „Wahrnehmungen aus der sächsischen Gesellschaft. Zwischen Zuversicht, Ernüchterung und neuen Perspektiven“. Hierfür wurden von November 2018 bis Januar 2019 20 Personen aus unterschiedlichen Landkreisen und Gesellschaftsbereichen zu aktuellen Stärken und Schwächen sowie zukünftigen Chancen und Risiken in 15 Themenfeldern befragt. Die Ergebnisse der Interviews helfen, die Gegenwart in Sachsen besser zu verstehen und auf dieser Basis mögliche Zukunftsbilder für den Freistaat zu diskutieren.Anknüpfend an die Studie fand im Februar 2019 ein intensiver Szenario-Workshop in Dresden mit 21 Teilnehmenden aus Politik, Wirtschaft, Bildung, Kultur, Zivilgesellschaft und Lobbyverbänden statt. Die Ergebnisse des Workshops bilden die Substanz einer "Zeitung aus der Zukunft", die mögliche Szenarien für ein Sachsen im Jahr 2030 abbildet. Eine erste Verteilung der Zeitung wird vor den Landtagswahlen in Sachsen am 01. September 2019 erfolgen.