Water Trend Observatory

Kunde

adelphi consult GmbH, Berlin (für die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, DEZA)

Auftrag

Die Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) will im Rahmen des Globalen Programms Wasser (Global Programme Water, GPW) Lösungen für aufkommende globale Wasserherausforderungen durch politischen Dialog sowie die Förderung von Innovationen und verstärktem Wissensaustausch entwickeln. GPW beherbergt das Themennetzwerk RésEAU, das eine große Anzahl von WasserexpertInnen zusammenbringt, darunter MitarbeiterInnen der verschiedenen DEZA-Abteilungen, ihre ImplementierungspartnerInnen und RegierungsvertreterInnen. Die Hauptaufgabe von RésEAU ist, das breite Wissen des Wassernetzwerks der DEZA zu bündeln und nutzbar zu machen. In diesem Kontext war es die Aufgabe des Bureau für Zeitgeschehen (als Unterauftragnehmer von adelphi consult), ein „Water Trends Observatory“ aufzubauen, also ein Frühwarnsystems zur Erkennung von Trends, die sich auf die langfristige Wassersicherheit in unterschiedlichen Regionen der Welt auswirken.

Aufgabe

Das Bureau für Zeitgeschehen (BfZ) hat mehr als zwei Dutzend Megatrends analysiert und ein Analyserasters zur Bewertung der Auswirkungen dieser Trends auf den Wassersektor bzw. die Wassersicherheit aufgebaut. Die Tiefenanalyse umfasst folgende Trends: Demografischer Wandel, Mobilität, Migration, Urbanisierung, Anwachsen der globalen Mittelschicht und verändertes Konsumverhalten, zunehmende Ungleichheit, öffentliche Gesundheit, Klimawandel, Verbrauch natürlicher Ressourcen, (de-) Globalisierung, De-Karbonisierung, Kreislaufwirtschaft, Datenökonomie (Big Data) / Informations- und Kommunikationstechnoligen (Internet of Things, Automatisierung, Künstliche Intelligenz), Bio-Technologien, Neue Materialien, Geo-Engineering, scheiternde Staaten und fragile Staatlichkeit, Polyzentrismus und Geopolitik, Soziale Medien und die Individualisierung / Radikalisierung von Politik und politischer Beteiligung, Cyber-Security, Versicherheitlichung sektoraler Politikbereiche (Wasser, Energie, Biodiversität).

Ergebnisse

Das gesamte Project diente der Stärkung des politischen Dialogs zur Förderung von Innovationen und verstärktem Wissensaustausch unter internationalen WasserexpertInnen u.a. im Rahmen des Themennetzwerks RésEAU, das eine große Anzahl von ihnen zusammenbringt, darunter MitarbeiterInnen der verschiedenen DEZA-Abteilungen, ihren ImplementierungspartnerInnen sowie RegierungsvertreterInnen. Hauptaufgabe von RésEAU ist es, das breite Wissen des Wassernetzwerks der DEZA zu bündeln und nutzbar zu machen. Das vom BfZ entwickelte „Water Trend Observatory“ hält die Gemeinschaft über neue Trends und innovative Ansätze auf dem Laufenden und hilft sie effektiv in die Veranstaltungen und Aktivitäten des RésEAU-Netzwerks zu integrieren.